2013/15 Großfeuer verhindert!

Als heute gegen 16:30 Uhr die Feuerwehrkameraden aus Kellinghusen zu einem Baumbrand in die Rudolf-Kienau-Straße gerufen wurden, wusste noch keiner wie dramatisch sich dieser Einsatz entwickeln sollte. Der Besitzer eines Einfamilienhauses hatte vor seinem Grundstück mit einem Gasbrenner das Unkraut zwischen den Gehwegplatten beseitigen wollen. Bei dieser Arbeit entzündete sich eine 7 m große Konifere. Obwohl eine Gießkanne und ein Gartenschlauch bereitlagen, konnte der geschockte Eigentümer nichts gegen die schlagartige Entflammung des gesamten Baumes innerhalb von Sekunden machen. Die Öle im Baum sorgten für eine sehr schnelle Brandausbreitung und Funkenflug. Nachbarn sahen die Flammen und alarmierten die Feuerwehr. Die Kameraden der FF Kellinghusen rückten mit zwei Löschfahrzeugen an und löschten den Baum mit dem Inhalt des Tanklöschfahrzeuges. Das erste Fahrzeug hatte die Einsatzstelle bereits wieder verlassen, während beim zweiten die letzten Ausrüstungsgegenstände verladen wurden, als Kameraden aus dem Dach eines Garagenanbaus des gegenüberliegenden Einfamilienhauses schwarzen Rauch herausquellen sahen. Als sich dann noch meterhohe Flammen im Dachbereich zeigten, war höchste Eile geboten. Da durch dieses Feuer das gesamte Haus in Gefahr war, wurde umgehend auf Vollalarm für die Wehren Kellinghusen und Wrist erhöht. Durch den Einsatz der Atemschutzgeräteträger konnte das Feuer relativ schnell gelöscht werden. Hier waren ca. 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst eingesetzt. Die Feuerwehr weist dringend darauf hin, dass das Arbeiten mit einem Gasbrenner unter größter Vor-und Umsicht erfolgen muss. Besondere Gefahr entsteht bei den Gewächsen mit einem hohen Ölanteil.

SP